fbpx

Was ist Content-Marketing und wodurch zeichnet sich Content-Marketing aus?

12.24.2020
b

Kunden sind heutzutage vorwiegend auf digitalen Plattformen unterwegs. Wer als Unternehmer nicht Chancen verpassen möchte, muss genau dort – im digitalen Raum – aktiv werden, um Kunden zu treffen, in Kontakt zu treten und zu akquirieren. Im Folgenden liest du etwas über Content-Marketing-Definition, Content-Arten und passende Strategien.

Content-Marketing ist die Art, wie man im Internet kommuniziert. Es ist eine Kommunikationsstrategie, um relevante und nützliche Inhalte mit Mehrwert zu kreieren. Das ist besonders wichtig, denn hierbei steht „Content“ (engl. für Inhalt) für sinnvolle Inhalte, die dem Kunden echten Nutzen bringen. Werbebotschaften oder Verkaufsphrasen haben hier keinen Platz.

Jeder Unternehmer, der erfolgreich sein möchte, sollte sich die vielen Vorteile zunutze machen.
Content-Marketing …

  • schafft eine starke Marke
  • schafft Vertrauen
  • schafft Autorität am Markt
  • sorgt für Beiträge, die viel häufiger geteilt werden und sogar viral gehen können (verglichen mit verkaufsbezogenen Marketinginhalten)
  • ist die einfachste Möglichkeit, um mehr Follower und Reichweite zu generieren

 

Bei Content-Marketing geht es darum, deutlich zu machen, inwiefern eigene Produkte, Angebote, und Dienstleistungen etc. helfen, konkrete Probleme zu lösen. Das gelingt, indem man nicht nur über das Produkt spricht, sondern Informationen rund um dessen Nutzung anbietet.  Anstatt ein Produkt oder Service zu pitchen, geht es bei Content-Marketing darum, wirklich relevante und nützliche Inhalte bereitzustellen, die Probleme von Kunden lösen können. Deine Kunden wissen dadurch genau, was sie von dir bekommen.

Das Ziel von Content-Marketing ist es, potenzielle Kunden durch interessante und relevante Inhalte auf sich aufmerksam zu machen und anzuziehen. Dies hilft, verschiedene Zielgruppen anzusprechen, weswegen Content-Marketing auch ein Teil von Inbound-Marketing ist.

Heutzutage gibt es sehr viele Inhalte im Netz. Es ist schwer, herauszustechen und die Aufmerksamkeit der Nutzer/Kunden zu bekommen. Entweder bleibt sie aus, oder sie ist sehr gering. Content Marketing hilft dir, mehr rauszuholen und dadurch interessanter zu werden.

 

Beispiele für Content-Marketing

In den verschiedenen Content-Typen gibt es viele unterschiedliche Formate, die sich immer wieder ändern. Beispielsweise entstehen immer wieder neue Video- und bessere Grafik-Formate oder kreative Ansätze.Nachfolgend möchte ich euch die verschiedenen Content-Typen vorstellen, damit ihr einen Gesamtüberblick über die Möglichkeiten von Content bekommt. Diese Typen sind die Oberkategorien für die verschiedenen Formate und ändern sich nicht. Auf diese Typen könnt ihr aufbauen.

Welche Content-Typen gibt es im Content-Marketing?

Grundsätzlich gibt es vier Kategorien für Content-Typen:

  • Video
  • Text
  • Bilder
  • Audio

Video: Videos sind aktuell unter den Content-Methoden am effektivsten, weil man mit dem Format gleich drei Sinne erreicht: Sehen, Hören, Fühlen. Bei anderen Content-Methoden erreicht man hingegen oft nur ein Sinnesorgan. Deswegen ist ein Video ein gutes Format, um sich selbst zu präsentieren. Für Content-Marketing geeignete Videos sind z. B. Interviews, Livestreams, How-to-Videos, Demonstrationsvideos etc.

Text: Hierzu gehört alles Geschriebene, z. B. Blogposts, Checklisten, Artikel, normale Text-Posts etc. Mit SEO-optimierten Texten kann man hier noch mehr rausholen.
Bilder:In diese Kategorie zählt alles Grafische und Optische, z. B. Infografiken, Bilder mit Motivationssprüchen, Fotos etc. Sie haben, genau wie Videos, oft einen erheblichen Einfluss auf die Conversion-Rate, weil sie dafür sorgen, dass Besucher erst visuell und dann inhaltsbezogen Interesse entwickeln.
Audio:Alles Gesprochene, z. B Podcasts, Interviews, Audiotrainings, mp3-Dateien etc.

Wie schaut die perfekte Content-Strategie aus?

„Content-Strategie“ bezeichnet die Verwaltung aller Content-Formate, die du erstellst: Video, Text, Grafik, Audio. Eine Strategie im Content-Marketing zu haben, hilft dir, deiner Zielgruppe kontinuierlich zu demonstrieren, wer du bist und wofür du stehst.
Unterschiedliche Content Formate funktionieren auf unterschiedlichen Plattformen. Nicht jedes Content-Format kann man überall verwenden. Text funktioniert beispielsweise bei Instagram und Facebook nicht so gut, Videos sind dort hingegen sehr hilfreich und generieren viel Traffic. Deswegen braucht es einen Plan, um einen Überblick zu behalten und das meiste aus seinem Content herauszuholen.

Content-Plan

Um eine Übersicht zu geben, wie du das meiste aus deinem Content-Marketing herausholst, liest du hier einige Punkte, die du bei deiner Content-Marketing-Planung berücksichtigen solltest:

  1. Wen möchtest du erreichen?
    Überlege, welche Zielgruppe du ansprechen möchtest.  Buyer Personas
    Ein Produkt kann für mehrere Zielgruppen interessant sein. Das kannst du mit Content-Marketing steuern, aber sei dir immer bewusst, welche Zielgruppe du mit deinen konkreten Inhalten erreichen möchtest.
    Ein Beispiel: Ein Proteinshake kann für einen Bodybuilder interessant sein, der sich für Muskelaufbau interessiert. Hobbysportler könnten es ebenso interessant finden, weil sie es beispielsweise als Nahrungsergänzungsmittel benutzen. Unterschiedliche Zielgruppen sind auf unterschiedlichen Plattformen unterwegs. Ein Content-Plan hilft dir dabei, von vornherein die richtigen Plattformen für die richtigen Kunden auszuwählen.
  2. Welche Botschaft möchtest du teilen?
    Bei Content-Marketing geht es um Mehrwert. Überlege dir deshalb, welche Kernaussauge du mit deinen Inhalten vermitteln willst. Welchen Nutzen sollen die Kunden dadurch haben und wie möchtest du dich dabei präsentieren?
  3. Clustere nach Themen:
    Überlege dir, was zu deinem Produkt oder deinem Angebot passt und relevant ist. Fasse die Gedanken in Hauptthemen zusammen.
  4. Wähle eine Content-Plattform aus.
    Welche Zielgruppe sollte deinen Content sehen/lesen und wo halten sich die Zielkunden auf? Nachdem du dir bewusst gemacht hast, wen du gezielt ansprechen möchtest, kannst du dich auch entscheiden, welche Plattform du für deinen Content nutzen möchtest. Beachte hierbei, dass nicht jede Plattform zu jeder Zielgruppe passt. Auf Plattformen wie TikTok, Snapchat etc. sind eher jüngere Personen unterwegs. Wohingegen Plattformen wie Facebook haben Nutzer aus einer gemischten Altersstruktur. LinkedIn bedient die Nutzernische für geschäftlichen Content und Austausch.
  5. Wähle das passende Content-Format für diese Plattformen aus.
    Jetzt, wo du weißt, auf welcher Plattform du deinen Content ausstrahlen möchtest, musst du nur noch das richtige Content-Format auswählen. Video, Text, Bilder oder Audio? Jede Plattform hat ihre eigenen Spielregeln, nicht alles funktioniert überall gleich gut. Texte werden beispielsweise bei Instagram kaum gelesen.
  6. Multipliziere Content, um das meiste herauszuholen.
    Content zu produzieren kann aufwändig sein. Dazu musst du immer neu überlegen, was du postest. Da kommt das Multiplizieren von Content ins Spiel. Das ist eine gute Möglichkeit, um auf Autopilot zu schalten und Inhalte „im Schlaf“ zu erschaffen. Überlege dir also, welche Inhalte du wiederverwenden kannst. Manchmal kann man auch aus bestehendem Content mehrere Content-Inhalte erstellen, z. B.

    1. Erstellung eines langen Videos
    2. Nutzung der Tonspur für Podcasts
    3. Hochladen des langen Videos auf YouTube
    4. Kleine Sequenzen als kurze Videos für Social Media nutzen
    5. Video transkribieren lassen und den Text auf dem Blog veröffentlichen
    6. Coole Sprüche aus dem Video als Quotes verfassen und als Bilder für Social-Media-Plattformen nutzen
  7. Bereitstellung von Call-to-Action-Varianten
    Es ist sehr wichtig, den Nutzer auch zu einer Handlung zu motivieren. Auch wenn du mit deinem Content dem Nutzer Mehrwert mit vorhandenen Posts gibst, freust du dich, wenn der Interessent schlussendlich wirklich zum Kunden wird. Wenn du möchtest, dass sich Seitenbesucher nicht nur von deinem Content inspirieren lassen, sondern auch kaufen will, solltest du Call-to-Action-Felder oder -Sätze integrieren. Achte aber darauf, dass an erster Stelle der nützliche Inhalt steht und die Handlungsaufforderungen nicht das Hauptaugenmerk bekommen.
  8. Hab einen Plan und einen Terminkalender
    Plane deine Content-Inhalte für jeden Tag. Am besten machst du das mit einem Redaktionsplan. Du kannst das auf Monate oder Jahre herunterbrechen und im Voraus bearbeiten, was du später posten möchtest. Das ermöglicht dir, eine Regelmäßigkeit in deinen Beiträgen zu haben und ein einheitlicheres Bild abzugeben.
  9. Automatisiere!
    Selbstverständlich kannst du Content auch digitalisieren: mit Tools und Outsourcing (siehe unten). Tools wie trello und buffer.com ermöglichen ein schnelleres Arbeiten. Answerthepublic, buzzsoma und ahrefs bringen neue Content-Ideen.

Outsourcing

Sobald du den Plan hast, kannst du dich auch für passende Content-Formate entscheiden. Gewisse Teile sollte man outsourcen. Nicht jeder muss Grafik und Videobearbeitung beherrschen. Wichtig sind der Plan und die Strategie: Was würdest du selber machen und was lieber outsourcen!?.Gewisse Teile kann man natürlich outsourcen. Die Strategie sollst du für dich beibehalten, denn niemand kennt dein Geschäft besser als du selbst.Aufgaben die du outsourcen kannst beim Content-Marketing:

  • Videoschnitt
  • Grafikbearbeitung
  • Keywordrecherche
  • Themenrecherche

Bevor du es aber outsourcest, solltest du gute Anweisungen und Briefings erstellen, um deine herausgearbeitete Strategie auch zu vermitteln – so sorgst du dafür, dass sich neu entstehende Inhalte mit deiner Botschaft und Vorstellung decken.

Fazit

Wer in der heutigen, schnelllebigen Zeit unter Konkurrenten bestehen möchte, sollte sich unbedingt mit der Einbindung von Content-Marketing-Elementen vertraut machen. Wer sich dafür entscheidet, Content-Marketing für die eigenen Seiten anzuwenden, wird den Unterschied schon bald bemerken. Leg los und setze ab jetzt gut geplantes Content-Marketing als Strategie ein.

Serhat Külec

Als erfolgreicher Unternehmer hat Serhat Külec bereits einige E-Commerce Unternehmen aufgebaut und ist an verschiedenen Projekten als Experte für den Bereich E-Commerce beteiligt. Er unterstützt Unternehmen dabei den Sprung in den Online-Handel erfolgreich zu meistern und zu wachsen.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.